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Spielzeug mit FSC-Siegel

Immer wieder liest man in Zusammenhang mit Holzprodukten (z.B.Holzschlitten, Holzlaufräder) vom sogenannten FSC-Siegel! Was ist das aber genau?  Klicken Sie hier

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Das richtige Spielzeug

Es ist nicht immer einfach das richtige Spielzeug für sein Kind zu finden. Vor allem sollte es auch dem Alter entsprechen einen gewissen Mehrwert bieten, d.h. das sollte auch beim Spielen lernen damit der Spruch „Spielend Lernen“ seine Bedeutung behält. Des halb ist auch darauf zu achten, dass das Spielzeug nicht nur preislich attraktiv ist sondern auch aus Materialien und Stoffen gefertigt wurde welche nicht mit Giftstoffen behandelt wurden.

Aber welches Spielzeug ist das passende für die verschiedenen Entwicklungs- und Altersabschnitte?

Spielzeug für Babys und Kleinkinder bis zum ersten Lebensjahr
Geräusche und Nähe sind für Babys das wichtigste, dadurch werden Ihre Sinne am besten ausgebildet, es kann also problemlos richtig Leben in der Umgebung stattfinden. Mithilfe des Munds ertasten sich Babys Gegenstände welche Sie in der Hand halten, deshalb muss man beim Kauf von Babyspielzeug darauf achten dass diese nicht zu klein sind und keine scharfen Kanten besitzen an denen sich das Baby verletzen könnte. Neben der Größe und der Form des Spielzeugs ist auch das Material wichtig aus welches es gefertigt wurde, achten Sie hier darauf dass keine Giftstoffe verwendet worden sind. Statten Sie den Kinderwagen und das Kinderbett mit Rasselspielzeug, Stofftieren und Mobiles aus, Ihr Kind wird seine Freude daran haben.

Bis zum 2. Lebensjahr
Die meisten Kinder könne vor oder mit dem Erreichen des ersten Lebensjahr schon laufen und damit die Welt im stehen erkunden, deshalb benötigt in dieser Zeit ein Kind sehr viel Platz zum Laufen lernen oder Hüpfen. Spielsachen die man hinter sich herziehen kann, Bauklötze aus Holz, Sandkastenzubehör oder Steckspiele sind für dieses Alter ein absolutes Muss. Reisfeste Bilderbücher oder eine Spieluhr für eine entspannende Einschlafphase runden das Ganze ab.

Bis zum 3. Lebensjahr
In diesem Alter kann man feststellen, dass das Kind immer wissbegieriger wird, trotzdem sollten Sie Ihr Kind nicht mit aufwändigem Lernspielzeug überfordern. Schon nach ein paar Stunden kann ein solches Spielzeug schon wieder in der unbeachtet in der Ecke liegen und für die nächsten Jahr unattraktiv sein. Schaffen Sie sich lieber eine Schaukel mit kleinem Klettergerüst für den Garten, auch eine Rutsche ist eine optimale Erweiterung. Fördern Sie mit Knete oder Straßenkreide die Kreativität Ihres Kindes.

Bis zum 4. Lebensjahr
Ab dem 4. Lebensjahr kann Ihr Kinde sich schon an verschiedene Alltagssituationen erinnern und Nachspielen, ein miterlebter Einsatz der Feuerwehr, des Krankenwagens oder der Polizei bestimmen ab sofort die Freizeit. Aber auch eine kleine Schubkarre, ein Kinderroller oder erste Sportgeräte werden Ihrem Kind ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Bis zum 5. Lebensjahr
In diesem Alter sollte Sie darauf achten, dass die Nutzung des Fernsehers oder eines Computers auf eine Zeit von maximal 60min pro Tag begrenzt ist. Im Kindergarten werden weiterhin die Erlebnisse vom Tage nachgespielt und für den Garten und die Freizeit kann das erste Fahrrad besorgt werden. Konstruktionsspielzeug ist für diesen Lebensabschnitt auch ein Muss.

Bis zum 6. Lebensjahr
Fördern Sie in diesem Lebensabschnitt Ihr mit neuem Spielzeug für den Garten, Rollschuhe oder ein Trampolin sowie ein Kettcar werden dann die Freizeit beherrschen. Wenn das Wetter einmal nicht so mitspielen sollte können Sie Ihr Kind mit einem Kartenspiel oder Gesellschaftsspiel eine Freude machen und so die Zeit vertreiben. Hörspielkassetten, CDs und Bilderbücher können zum Entspannen dienen.


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Gesunde Umgebung in der Kita

Wie SPIEGEL in seiner Ausgabe Nr. 48/2010 berichtet, sind viele Kindertagesstätten (Kita) mit  Schadstoffen hoch belastet. Dieser Verdacht begründen erste  Zwischenergebnisse einer bundesweiten Studio des BUND .  Staubproben aus bisher 14 Kindertagesstätten wurden analysiert und bisherige  Ergebnisse sind alarmierend. Rückstände und Ausdünstungen aus PVC-Böden,  Regenjacken, Gummistiefel oder Plastikspielzeug bedeuten für das Kind  ein ungesundes Raumklima in einer Kita.  Die Umweltschutzorganisation BUND hat hierzu eine Interessante Handlungsempfehlung für Eltern und Verantwortliche von Kitas herausgegeben.

1. Weich-PVC meiden
Zahlreiche  Alltagsgegenstände bestehen aus Weich-PVC: Spielzeug, Gummistiefel, Matschhosen, Kunstledersofas und Plastik-Tischdecken, Trinkbecher, Brotdosen, Bodenbeläge, Kindergartenranzen finden wir auch in den Kindertagesstätten. Weich-PVC enthält allerdings  Weichmacher, welche ausgasen können. Produkte aus Weich-PVC  sollte man deshalb in einer Kita vermeiden. Erkennen kann man PVC am Recyclingsymbol  3,  Kennzeichnung “PVC” und einer typischen speckigen Oberfläche. Ist  ein Produkt nicht gekennzeichnet, sollte man auch beim Hersteller nachhaken.

2. Vertrauen Sie Ihrer Nase
Stark riechende Plastikprodukte enthalten ausgasende Stoffe. Achten Sie beim  Neukauf von Gebrauchs- oder Einrichtungsgegenständen für Ihr Zuhause  oder auch für eine Kita darauf, ob Produkte stark nach Plastik riechen.   Unangenehme Gerüche sind ein Anhaltspunkt unter vielen, sicherer geht man natürlich mit dem Siegel eines unabhängigen Prüfinstituts.

3.  Gutes Innenraumklima
Schadstoffe  sammeln sich gerne in Hausstaub an. Deshalb sollte regelmäßig in der Kindertagesstätte und auch Zuhause gelüftet,  saubergemacht und abgestaubt werden. Besprechen Sie gemeinsam mit Kita Mitarbeitern die Putzpläne: Wie oft und wie gründlich wird geputzt?  Welche Putzmittel werden dabei in der Kindertagesstätte eingesetzt? Möglicherweise können Sie  hier auf einfache Weise die Schadstoff-Konzentration senken.

4.  Spielspaß statt -frust
Kinder brauchen Spielzeug – aber bitte keine Billigware aus Fernost. Unsere Empfehlung: Kaufen Sie auch für die  Kita qualitativ hochwertigeres Spielzeug. Das ist oft etwas teurer, häufig jedoch haltbarer und in den meisten  Fällen gesünder für die Kinder. Die Gefahr, dass sehr billiges Spielzeug  gefährliche Stoffe enthält, ist hoch und die Arbeitsbedingungen in asiatischen Herstellerländern sind häufig mehr als “fragwürdig”.

5.  Frischer Wind für drinnen und draußen
Sich  unter freien Himmel zu bewegen ist für Kinder viel besser, als den ganzen Tag  drinnen zu sein. Zugleich entkommen sie so der Belastung der  Innenraumluft. Eine Kita mit Garten sollte diesen deshalb so oft wie  möglich nutzen. Zudem ist regelmäßiges lüften von Innenräume der Kita Pflicht.

6. BPA-frei kaufen und kochen
Bisphenol A (BPA) , ein hormoneller Schadstoff, ist im Kunststoff Polycarbonat  enthalten. Polycarbonat ist ein bruchfester, durchsichtiger Kunststoff,  aus dem zum Beispiel Babymilchfläschchen, Schnullerschilde oder  Trinkbecher gemacht werden. Es gibt Hersteller, die  alternative Materialien einsetzen. Achten Sie beim Einkauf deshalb auf  den Hinweis “BPA-frei”. BPA kann auch in Innenbeschichtungen von  Essensverpackungen wie Konservendosen enthalten sein. Eine  abwechslungsreiche Küche mit frischen Produkten aus der Region kann  vermeiden, dass Kinder kontinuierlich Schadstoffen ausgesetzt sind.

7.  Gleich richtig machen
Bei  Renovierung oder Neubau sollten PVC-freie Materialien verwendet werden.  PVC-Böden oder Kunststofftapeten können stark zur Belastung der  Raumluft mit Weichmachern beitragen. Besser ist es,  Naturmaterialien zu verwenden. Verschiedene Gütezeichen, wie Blaue  Engel, natureplus, GuT-Siegel oder das TÜV-TOXPROOF-Zeichen können  Orientierung bieten, welche Baumaterialien schadstoffarm sind.


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Entwicklung von Kindern

So einfach können Sie die Entwicklung Ihres Kindes fördern!
0 – 3 Jahre
Ab ca. 1 Jahr ist der Hör- und Sehsinn so weit ausgebildet, dass Kinder mit der Erforschung Ihrer Umwelt beginnen. In dieser Phase wird so ziemlich alles in den Mund genommenen und „getestet“! Achten Sie darauf, dass niemals giftige und gesundheitsschädigende Objekte für das Kind zugänglich sind. Kinder sollten aber möglichst viele Dinge selbst anfassen und die Formen spüren. Hier können z.B. die tollen Steckspiele oder Motorikspielzeug eine hilfreiche Unterstützung bieten. Alle Sinne des Kindes sollten angesprochen werden und -wenn möglich- miteinander kombiniert werden. Sie können zum Beispiel anhand eine Legespiels tolle und aufregende Geschichten erzählen. Oder musizieren Sie zusammen (z.B. mit einem Schlaginstrument) und verknüpften das gemeinsame musizieren mit Bewegung z.B. tanzen! Eigene Erlebnisse Ihre Kindes sorgen für eine stärkere Verknüpfung im Gehirn als solche, die nur passiv aufgenommen werden. (z.B. TV) Haben Sie etwas tolles im Fernsehen gemeinsam entdeckt, dann versuchen sie diese Situation in die Realität zu übertragen und zu erleben. (z.B. Ausflug in den Zoo nach einer Tierdokumentation o.ä.)

3 – 6 Jahre
Rituale vermitteln im Unterbewusstsein ein Sicherheitsgefühl bei Ihrem Kind. Wenn möglich, sollte Sie daher immer zur gleichen Zeit feste Gewohnheiten etablieren z.B. Essens- oder Schlafenszeiten. Um das 4. Lebensjahr reift nun auch das dreidimensionale Sehvermögen und Spielzeug, bei dem z.B. konstruiert oder erbaut gebaut werden muss, trainiert diese neue Fähigkeit! Kinder können ab jetzt auch kleinteilige Muster unterscheiden und sind in dieser aufregenden Lebensphase ganz besonders für kreatives Spielzeug und tolle Motorik Übungen empfänglich.


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